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Kilimanjaro Trekking 

Berge, Steppe, Urwald - dies ist der Schwarze Kontinent, ein Land von überwältigender Schönheit. Über den weiten Savannen erhebt sich majestätisch das "Dach Afrikas", der Kilimanjaro, 5895 m hoch. Der erloschene Vulkan mit seinem weissen Gipfelkragen ist im unteren Teil bedeckt von dichtem, ursprünglichem Regenwald. In höheren Regionen geht dieser in eine Hochmoorlandschaft mit Erikas und Senezien über und weicht schliesslich einer öden "Mondlandschaft" bis hinauf zum ewigen Eis. Ein Kilimanjaro Trekking ist ein unvergessliches Erlebnis. Wer im Sonnenaufgang auf die bizarren Eisformen des Innenkraters geblickt hat, weiss warum.

Safari, ein Zauberwort: Weite Steppen, schattenspendende Schirmakazien - dies ist die Heimat unzähliger Wildtiere. Gazellen, Elefanten, Leoparden, Strausse, Zebras und viele mehr entdecken wir auf unserer Geländewagensafari im Ngorongoro-Krater und im Tarangire-Nationalpark.

An den weissen Sandstränden des Indischen Ozeans können wir uns am Schluss der Reise erholen. Bevor wir dieses herrliche Land verlassen, geniessen wir die letzen Tage auf einer Koralleninsel. Beim Schnorcheln um die Insel entdecken wir im glasklaren Wasser die wunderschöne Welt der Fische und Seesterne.

 

26. Dez. 2010 bis 10.Jan. 2011

 

Reiseprogramm Kilimanjaro Trekking

1. Tag: Zürich - Mombasa

Endlich geht es los! Wir treffen uns am Flughafen Zürich. Mit einem Non-Stop-Flug bringt uns Edelweiss Air in acht Stunden nach Mombasa.

2. Tag: Mombasa - Marangu

Gleich am nächsten Tag fahren wir mit dem Bus ins benachbarte Tansania. Schon sind wir mitten in Afrika. Die Fahrt geht durch den Tsavo-Nationalpark über Sandpisten, und bald erspähen wir sogar die ersten Wildtiere. Rechts und links der Strasse Sisal- und Bananenplantagen. Am Nachmittag erreichen wir unser Ziel. Die vielen exotischen Pflanzen rund um unser Hotel laden zum Fotografieren ein.

3. Tag: Marangu, 1600 m, - Mandara-Hütte, 2750 m

Das Trekking beginnt! Die Führer und die Träger warten schon auf uns, sie werden uns zuverlässig bis zum Gipfel begleiten. Die erste Etappe führt uns heute durch den Urwald am Fuss des Kilimanjaro. Der Weg geht mitten durch die Wildnis. In den Baumwipfeln kreischen die Affen, farbenprächtig die unzähligen Vögel. Schon nach rund drei Stunden erreichen wir die erste Hütte.

4. Tag: Mandara-Hütte - Horombo Hütte, 3718 m

Heute verlassen wir den Regenwald. Abrupt ändert die Landschaft ihr Gesicht, wir kommen in die offene Steppe. Jetzt säumen Ginsterbäume und Erikabüsche unseren Weg. Durchs hohe Steppengras windet sich der Pfad, höher und höher. Endlich wird der Blick frei! Und unsere Augen fahren hinauf zum Kilimanjaro. Rund fünf Stunden sind wir heute gewandert, als uns die Horombo-Hütte empfängt.

5. Tag: Horombo-Hütte

Dieser Tag soll uns helfen, uns an die Höhe zu gewöhnen, die in den letzten beiden Etappen auf uns wartet. Also keine grossen Anstrengungen heute! Gemächlich laufen wir auf gut 4400 Meter hinauf und geniessen den freien Blick über die Steppe. Wir übernachten wieder in der Horombo-Hütte. Eine herrliche Landschaft umgibt uns.

6. Tag: Horombo-Hütte - Kibo-Hütte, 4703 m

Zuerst führt unser Weg noch an wunderlichen Senezien vorbei. Doch dann lassen wir die letzte Wasserstelle hinter uns, und die üppige Pflanzenwelt bleibt zurück. Wir stossen in eine vegetationslose Vulkanlandschaft vor. Dramatische Gebirgsformationen! Vor uns der Kilimanjaro mit seinen blendend weissen Gletschern, hinter uns die bizarren Felszacken des Mawenzi. Jetzt sind wir auf über 4000 Metern angekommen, und daher durchqueren wir diese Lavabrocken-Wüste in gemächlichem Tempo. Nach etwa fünf Stunden kommen wir zur Kibo-Hütte.

7. Tag: Kibo-Hütte - Uhuru Peak - Horombo-Hütte

Der grosse Tag ist da! Dort, wo unsere Gedanken und unsere Augen seit Tagen immer wieder waren, dort oben auf dem weissen Gipfel: Dort wollen wir heute hin!
Es ist noch dunkel, als wir aufbrechen. Schon bald erreichen wir die Hans-Meyer-Höhle. Der Weg wird steiler und führt jetzt über Vulkanasche und durch Lavagestein. Schritt um Schritt geht es langsam bergan. Niemand spricht. Jeder ist in seine Gedanken versunken.
Kurz vor Tagesanbruch erreichen wir den Gilman’s Point, jetzt sind wir schon auf 5715 Metern angekommen. Ein traumhaftes Schauspiel erwartet uns: Im Osten verfärbt sich der Himmel, rasch steigt eine glutrote Sonne aus der Dämmerung, und mit ihren Strahlen verzaubert sie diese Vulkanlandschaft.
Nicht einmal 200 Höhenmeter sind es noch. Über den Kraterrand geht’s jetzt hinauf zum Uhuru Peak, 5895 Meter über dem Meer. Ja, es ist wahr! Wir sind oben! Die Anstrengungen der letzten Tage - sie gehören dazu, aber sie liegen hinter uns. Wir sind oben, wir sind glücklich. Dieses märchenhafte afrikanische Panorama: Jetzt sehen wir es mit unseren eigenen Augen...
Auf dem langen Abstieg zurück zur Horombo-Hütte haben wir viel Zeit. Wir träumen, wir meditieren, wir hängen unseren Gedanken nach.

8. Tag: Horombo-Hütte - Marangu

Bereits gegen Mittag kommen wir wieder in Marangu an. Unser grosses Trekking ist zu Ende! Heute feiern wir. Zusammen mit unseren Führern und Trägern besuchen wir die Kirche. Der Pfarrer war sogar schon einmal mit uns auf dem Kilimanjaro-Gipfel! Die Lieder des Dschagga-Volkes stimmen uns auf den Abend ein. Mit unseren treuen Begleitern feiern wir das Trägerfest. Wir geniessen unseren Gipfelerfolg.

9. Tag: Marangu - Ngorongoro-Krater

Die Nachtruhe hat gutgetan und das ausgiebige Frühstück auch. Szenenwechsel! Von Arusha aus bringen uns die Safariautos zum Ngorongoro-Krater. Das «achte Weltwunder» wird er auch genannt. Und wenn wir auf dem 2500 Meter hohen Kraterrand stehen und unsere Augen über den gigantischen Kraterboden schweifen, dann verstehen wir, warum. Wir übernachten im neuen Safari-Camp, das exklusiv nur für die Aktivferien-Gäste eingerichtet wurde. Schirmakazien, ein prasselndes Lagerfeuer, die fremden Geräusche des afrikanischen Buschs: Eine Safari-Nacht hat ihren eigenen Charme.

10. Tag: Safari im Ngorongoro-Krater

Wir haben den ganzen Tag, um die einzigartige Tierwelt im Krater zu beobachten. Diese Vielfalt! Überraschend, wie kurz die Fluchtdistanz der Tiere ist. Die Giraffen und Elefanten, die Löwen und Antilopen und Gnus, sie alle fühlen sich sicher, und so können wir sie gut in ihrem natürlichen Verhalten beobachten. Das sind natürlich auch paradiesische Verhältnisse für die Fotografen.
Am späten Nachmittag geht’s in einer kurzen Fahrt zum Tarangire-Park. Wir übernachten im Tarangire-Safari-Camp.

11. Tag: Safari im Tarangire-Nationalpark

Und wieder gehen wir mit unseren Geländefahrzeugen auf die Pirsch. Schon bald staunen wir heute über die riesigen Baobab-Bäume, diese gigantischen Wasserspeicher. Und hoffen auf unser Glück: Denn dieser Park beherbergt zeitweise die grössten Elefantenherden des ganzen Kontinents!
Unser letzter Abend hier draussen im afrikanischen Busch bricht an. Lagerfeuerromantik. Wir erzählen von unseren Erlebnissen, hängen unseren Gedanken nach. Die letzte Nacht im Zelt.

12. Tag: Morgensafari - Arusha - Chale Island

Viele Tiere sind besonders gut in den frühen Morgenstunden zu beobachten. Das lassen wir uns auf dieser Frühpirsch nicht entgehen.
Dann aber heisst es: Szenenwechsel! Rückfahrt nach Arusha, und am Nachmittag bringt uns das Flugzeug zurück nach Mombasa.
Übernachtung auf Chale Island.

13. - 15. Tag: Baden, Chale Paradise Island

Was für ein Abenteuer liegt hinter uns! Der Gipfel des Kilimanjaro, die wilden Tiere auf den Safaris! Wie erfüllt sind wir von all diesen Erlebnissen. Da tut es gut, wenn wir das jetzt ein wenig verarbeiten können. Wir verbringen die letzten Tage unserer Reise auf der Koralleninsel Chale. Die Insel ist ein reiner Naturpark, verschiedene Affen, Dik-Dik, Schmetterlinge und verschiedene tropische Vögel können entdeckt werden. Saisonal können auch Wale und Delphine beobachtet werden. Das glasklare Wasser bietet eine herrliche Unterwasserwelt und auf spontanen Schnorchelausflügen gibt es nochmals eine neue Welt zu entdecken.

16. Tag: Mombasa - Zürich

Auch die schönste Reise hat ein Ende: Heute fliegen wir am Kilimanjaro vorbei zurück nach Zürich.

 

Kilimanjaro Konditionen

Reiseleitung

Hans Rauner

Unsere Leistungen

  • Non-Stop-Flug Zürich-Mombasa-Zürich mit Edelweiss Air
  • Vollpension während der ganzen Reise, ausser Halbpension am Strand
  • Kilimanjaro-Besteigung mit einheimischen Führern und Trägern
  • 4-tägige Geländewagensafari im Ngorongoro-Krater und in Tarangire
  • Flug Arusha-Mombasa
  • sämtliche Parkgebühren und Bewilligungen
  • sämtliche Transfers
  • Badeferien auf Chale Island
  • exkl. Visa für Kenia und Tansania

Informationsabend für Angemeldete ca. 2 Monate vor Reisebeginn
Meldeschluss: 2 Monate vor Reisebeginn

Preis

CHF 5580.- (EUR 3560.-) pro Person im Doppelzimmer

Einzelzimmer auf Anfrage, Flug Business Class auf Anfrage

Kilimanjaro privat

Möchten Sie den Kilimanjaro individuell, allein oder in ihrer privaten Gruppe, besteigen? Das organisieren wir gern für Sie. Profitieren Sie von unserer reichen Erfahrung! Die Träger und die Führer unserer ausgeschriebenen Reisen stehen auch Ihnen zur Verfügung. Das Datum bestimmen Sie, und Sie können natürlich auch ein Anschlussprogramm buchen: Safari, Badeferien am Indischen Ozean ...

Reise-Infos

  • Unsere Reise bietet Ihnen ein reiches Programm an Eindrücken und Abwechslung.
  • Der Non-Stop-Flug Zürich - Mombasa ist der schnellste und bequemste Weg nach Ostafrika.
  • Am Kilimanjaro: Das schwere Hauptgepäck wird von unseren Trägern transportiert! Sie selbst haben nur Ihren kleinen Tagesrucksack bei sich.
  • Der Aufstieg führt bei uns über die Marangu-Route. Das haben wir ganz bewusst so gewählt, denn diese Route bietet uns drei wichtige Vorteile:
    • Durch das neue Nationalpark-Management ist die Zahl der Besucher hier limitiert, die Route ist daher weniger frequentiert als andere.
    • Wir profitieren von der Infrastruktur unserer Hütten und sind nicht auf Zelte angewiesen.
    • Aufgrund ihrer geographischen Lage ist diese Route weniger dem Wetter ausgesetzt als die Zeltrouten.
  • Unsere Gruppengrösse beträgt 10 bis 14 Personen.
  • Auf 3750 Metern legen wir einen Ruhetag ein. Mit einer leichten Wanderung auf den 4400 Meter hohen Kibo-Sattel akklimatisieren wir uns an die Höhe.
  • Wir übernachten auf der ganzen Tour in gemütlichen Hütten.
  • Das Trinkgeld für Träger und Führer am Kilimanjaro ist inbegriffen.
  • Unsere Reisen werden von diplomierten Schweizer Bergführern geleitet, die spezielle Erfahrungen mit Höhentrekkings haben.
  • Exklusives Privatcamp im Ngorongoro Krater, das nur für Aktivferien-Gäste eingerichtet wurde.
  • Traumhafte Koralleninsel Chale, ein Naturpark abseits vom Badeferientourismus.

Der Kilimanjaro: Schaffe ich das?

Das ist natürlich die grosse Frage, die sich alle unsere Gäste stellen. Zu Recht! Denn es geht immerhin auf 5895 Meter hinauf. Aber unsere Zahlen sprechen für sich. 90 bis 100 Prozent aller Gruppenteilnehmer kommen auf den Gipfel! Darauf sind wir stolz, und Sie selbst dürfen beruhigt sein. Dieser Erfolg kommt nicht von allein. Wir haben dieses Trekking so organisiert, dass die einzelnen Etappen mittelschweren Tagestouren in den Alpen entsprechen, mit einer Höhendifferenz von jeweils rund 1000 Metern. Nur die letzte Etappe, mit der Gipfelbesteigung und dem langen Abstieg, ist grösser. Für den Aufstieg sind wir jeweils 4 bis 6 Stunden unterwegs. Das sollten Sie mühelos bewältigen können. Zum Thema Höhe: Auf 3750 Metern legen wir bewusst einen Ruhetag ein. Mit einer leichten Wanderung auf den 4400 Meter hohen Kibo-Sattel akklimatisieren wir uns an diesem Tag an die Höhe. Grosse Unterstützung liefern natürlich unsere Träger, die das schwere Gepäck transportieren. Wir selbst haben nur unseren Tagesrucksack dabei. Und schliesslich trägt auch die ausgewogene Verpflegung durch unsere gute Hüttenküche zum Gelingen unseres Unternehmens bei. Alles in allem: Unsere ganze Erfahrung aus mehr als 20 Jahren Kilimanjaro-Trekking steht Ihnen zur Verfügung. Damit haben auch Sie die besten Voraussetzungen, den Gipfel erfolgreich zu besteigen.

Wir treffen Menschen

Wir reisen seit über 20 Jahren nach Ostafrika. Die Menschen dort sind uns ans Herz gewachsen, wir nehmen Anteil an ihrem Leben. In Tansania unterstützen wir das multikulturelle Zentrum in Marangu am Fuss des Kilimanjaro. Unter einem Dach finden sich hier eine Mütterberatungsstelle, eine Schule für mittellose Kinder und ein Heim für behinderte Kinder. Die Menschen dort empfangen uns immer mit offenen Armen. Während der Safari besuchen wir dann ein Buschspital, das von zwei Schweizerinnen geführt wird!

Und als Mitglied der Naturschutzorganisation Freunde der Serengeti können wir Ihnen exklusive Hintergrund-Infos zum Kilimanjaro, zum Ngorongoro- und zum Tarangire-Nationalpark vermitteln.

Anmeldung

Für Fragen stehe ich Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

Ihr Hans Rauner  Tel: +41 79 693 09 68